Story Sicherer unterwegs im Reboarder
Sicherer unterwegs im Reboarder

Die Zeit mit einem Baby vergeht rasend schnell. Ehe du dich versiehst, wächst dein kleiner Schatz aus der Babyschale heraus. Genau jetzt stehst du vor einer wichtigen Entscheidung: Welcher Kindersitz folgt als nächstes? Und in welche Richtung soll dein Kind von nun an blicken?
Bei KIND DER STADT begleiten wir Familien von Geburt an. Wir kennen die Fragen, die Sorgen und die Wünsche junger Eltern. In unseren Läden erleben wir täglich, wie wichtig ein Gefühl von absoluter Geborgenheit im Familienalltag ist. Wenn es um Autofahrten geht, lautet unsere ehrliche Empfehlung aus tiefster Überzeugung: Lass dein Kind so lange wie möglich rückwärtsgerichtet mitfahren. Kindersitze, die genau das ohne Einbußen beim Komfort ermöglichen, nennen sich Reboarder. Sie bieten den bestmöglichen Schutz für das Wertvollste in deinem Leben. In dieser Story nehmen wir dich mit auf eine Reise durch das Thema Kindersicherheit, erklären dir wichtige Fakten und stellen dir unsere absoluten Lieblingsmodelle vor.
Rückwärtsgerichtete Kindersitze – Fakten & Vorteile
Wenn es um die Sicherheit deines Kindes geht, überlassen wir nichts dem Zufall. Doch warum sind die Kindersitze, die entgegen der Fahrtrichtung installiert werden, eigentlich der Goldstandard im Auto? Die Erklärung dafür liefern die gesetzlichen Regeln, die Anatomie deines Kindes und die reine Physik. Starten wir am besten ganz von vorne mit den wichtigsten Grundlagen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die klar zeigen, warum der Blick nach hinten Leben schützt.
Was ist ein Reboarder?
Ein Reboarder ist ein Kindersitz, den du rückwärtsgerichtet im Auto installierst. Die erste Zeit verbringt dein Baby während der Autofahrt in einer klassischen Babyschale, in der es fast immer mit dem Rücken zur Fahrtrichtung gesichert liegt. Nach der aktuellen i-Size-Norm (UN Reg. 129) ist das Fahren in Fahrtrichtung gesetzlich erst ab einem Alter von 15 Monaten erlaubt. Bei älteren Sitzen, die noch nach der auslaufenden Norm UN Reg. 44 zugelassen sind, gilt ein Mindestgewicht von neun Kilogramm für den vorwärtsgerichteten Transport.
Sobald dein Kind aus der Babyschale herauswächst, sorgt ein Reboarder dafür, dass es weiterhin sicher entgegen der Fahrtrichtung mitfährt. Der ADAC empfiehlt ausdrücklich, Kinder bis zu einem Alter von mindestens zwei Jahren rückwärtsgerichtet zu transportieren. Aus Skandinavien, der Region, die weltweit als absoluter Pionier für fortschrittliche Kindermobilität und höchste Standards in der Verkehrssicherheit gilt, wissen wir jedoch: Jeder zusätzliche Monat darüber hinaus bedeutet noch einmal deutlich mehr Schutz. Wir empfehlen daher, den Sitz so lange wie möglich entgegen der Fahrtrichtung zu nutzen.
Die Anatomie der Kleinsten: Warum Kinder keine kleinen Erwachsenen sind
Um zu verstehen, warum rückwärtsgerichtetes Fahren so wichtig ist, hilft ein Blick auf den Körperbau eines heranwachsenden Kindes. Das Verhältnis zwischen Kopf und Körper unterscheidet sich bei Babys und Kleinkindern drastisch von uns Erwachsenen. Da der kindliche Kopf im Vergleich zum restlichen Körper überproportional schwer ist, ergeben sich im Wachstum ganz andere Belastungen als bei uns.
Gleichzeitig ist die Nackenmuskulatur der Kleinsten noch kaum ausgeprägt. Die Knochen und Gelenke im Halsbereich befinden sich noch im Wachstum, sie sind noch weich und elastisch. Wenn ein Kind in einem vorwärtsgerichteten Sitz mitfährt und es zu einem Unfall kommt, entstehen extreme Kräfte. Bei einer Frontalkollision wird der schwere Kopf ungebremst nach vorne geschleudert. Der Hosenträgergurt hält den Oberkörper zwar fest im Sitz, aber der Nacken muss das gesamte Gewicht des Kopfes abfangen. Dies führt zu einer immensen Dehnung der Halswirbelsäule, was schwere, oft lebensbedrohliche Verletzungen im Kopf- und Genickbereich zur Folge haben kann.
Laut einer wegweisenden Studie von Jakobsson et al. (2013) zeigen reale Unfalldaten, biomechanische Erkenntnisse und Erfahrungen aus dynamischen Crashtests eindeutig, dass rückwärtsgerichtetes Fahren über viele Jahre hinweg die mit Abstand sicherste Art des Reisens für Kinder ist. In den letzten Jahren wurde dies weltweit zunehmend anerkannt. Ein wichtiger Meilenstein war hierbei unter anderem die Anpassung der offiziellen US-Empfehlungen für Kindersitze im Jahr 2011 sowie die Einführung der europäischen ECE-R129-Regelung (i-Size), die vorwärtsgerichtetes Fahren für Kinder unter 15 Monaten konsequent untersagt.
Wie die folgende Infografik von BeSafe eindrucksvoll verdeutlicht, nimmt der Kopf im Laufe des Wachstums einen immer kleineren Anteil der gesamten Körperstatur ein, was die besondere Schutzbedürftigkeit der Kleinsten unterstreicht:

Die Grafik veranschaulicht das biologische Ungleichgewicht im Wachstum. Der Kopf eines Kindes ist im Verhältnis zum restlichen Körper drastisch größer und schwerer als bei einem Erwachsenen. Bei einem Unfall im vorwärtsgerichteten Sitz führt diese Gewichtsverteilung zu einem gefährlichen Peitscheneffekt, da die weiche Nackenmuskulatur das schwere Haupt noch nicht stabil abfangen kann.
Diese Grafik von BeSafe illustriert das Verhältnis der Kopfgröße zum restlichen Körper im Verlauf des Kindesalters im Vergleich zu einem Erwachsenen.
Ein Blick auf die Zahlen verdeutlicht dieses biologische Ungleichgewicht noch einmal ganz besonders (Richtwerte für das Gewichtsverhältnis von Kopf zu Körper):
- Alter 5 Monate: Der Kopf macht 25 % des Gesamtgewichts aus.
- Alter 9 Monate: Der Kopf macht etwa 22 % des Gesamtgewichts aus.
- Alter 2 Jahre: Der Kopf macht rund 18 % des Gesamtgewichts aus.
- Alter 6 Jahre: Der Kopf macht noch circa 15 % des Gesamtgewichts aus.
- Erwachsene: Der Kopf macht lediglich circa 6 % des Gesamtgewichts aus.
Das Prinzip Reboarder: Wie die rückwärtsgerichteten Autositze den Nacken schützen
Ein Reboarder funktioniert wie ein schützender Schild, um den empfindlichen Nacken deines Kindes zu schonen. Bei einem vorwärtsgerichteten Sitz wird der Körper zwar vom Gurt gehalten, der schwere Kopf jedoch bei einem Aufprall mit enormer Wucht nach vorne geschleudert. Da fast 50 % aller schweren Verletzungen bei Verkehrsunfällen durch Frontalzusammenstöße entstehen (GDV e. V., Forschungsbericht FS 04, 2011), bieten rückwärtsgerichtete Sitze das höchste Schutzniveau und liegen weit vor vorwärtsgerichteten Modellen oder Sitzerhöhungen.
In einem Reboarder wird das Kind bei einer Kollision sicher in die Schale gedrückt. Die Aufprallenergie wird vom Sitz aufgenommen und verteilt sich gleichmäßig über den gesamten Rücken, die Schultern und das Becken. Der verletzliche Nacken bleibt stabil gestützt.
Die folgende Infografik von Axkid veranschaulicht diesen physikalischen Unterschied ganz deutlich. Während der Reboarder auf der linken Seite die wirkenden Kräfte flächig über die gesamte Wirbelsäule abfängt und sanft abbremst (grüne Pfeile), wird das Kind auf der rechten Seite im vorwärtsgerichteten Sitz abrupt gestoppt, wodurch extreme Zugkräfte den Nacken ungebremst nach vorne reißen (roter Pfeil):

Die Grafik zeigt den physikalischen Unterschied bei einer Kollision. Auf der linken Seite fängt die tiefe Schale des Reboarders das Kind sicher auf und leitet die Aufprallkräfte gleichmäßig über den stabilen Rücken ab (grüne Pfeile). Auf der rechten Seite hält der Gurt im vorwärtsgerichteten Sitz nur den Rumpf zurück, wodurch extreme Zugkräfte den Kopf ungebremst nach vorne reißen (roter Pfeil).
Diese Infografik von Axkid vergleicht die Krafteinwirkung bei einem Unfall: Links die optimale Verteilung über den Rücken im Reboarder, rechts die hohe Belastung auf den Nacken im vorwärtsgerichteten Sitz.
Der wissenschaftliche Beweis: Crashtest-Daten im Detail
Wie gravierend dieser Unterschied in der Realität ausfällt, zeigen herstellereigene Crashtest-Daten von BeSafe. Diese Daten basieren auf einem virtuellen Crashtest unter Verwendung des ADAC-Testpulses 2024, den BeSafe im Jahr 2025 durchgeführt hat. Weil wir uns bei KIND DER STADT aus tiefster Überzeugung für eine möglichst lange Nutzungsdauer von Reboardern aussprechen, lohnt sich hier ein genauer Blick auf den direkten Altersvergleich. Die Messergebnisse beweisen nämlich eindrucksvoll, wie drastisch das Sicherheitsplus über viele Jahre hinweg ausfällt.
Bei der Auswertung für ein dreijähriges Kind zeigt sich, dass die auf den Nacken wirkenden Kräfte im rückwärtsgerichteten Sitz um ein Vielfaches geringer sind als in Fahrtrichtung. Selbst im fortgeschrittenen Alter eines sechsjährigen Kindes bleibt dieser enorme Sicherheitsvorteil deutlich bestehen. Bei den Tests kommen hochentwickelte HBM Dummys (Human Body Models) zum Einsatz. Im Gegensatz zu herkömmlichen, eher starren Crashtest Puppen bilden diese Computermodelle die Biomechanik des menschlichen Körpers verblüffend genau nach. Sie simulieren das echte Zusammenspiel von Muskeln, Knochen und Gelenken eines Kindes, um die realen Kräfte bei einem Unfall exakt zu messen.
Wie in der folgenden Abbildung zu sehen ist, erreicht die Belastungskurve beim vorwärtsgerichteten Fahren (rot) in beiden Altersstufen eine gefährliche, steile Spitze. Im Gegensatz dazu verläuft die Linie für die Nackenbelastung im rückwärtsgerichteten Sitz (grün) über den gesamten Unfallzeitraum hinweg flach auf einem minimalen, sicheren Niveau:

Vergleich der Nackenkräfte bei einem Unfall im vorwärtsgerichteten (rot) und rückwärtsgerichteten (grün) Sitz für ein dreijähriges (links) und ein sechsjähriges Kind (rechts).
Dieses Belastungsdiagramm von BeSafe vergleicht die Nackenkräfte bei einem Unfall im vorwärtsgerichteten und rückwärtsgerichteten Sitz für ein dreijähriges und ein sechsjähriges Kind.
Gut zu wissen: Bei den Tests kommen hochentwickelte HBM Dummys (Human Body Models) zum Einsatz. Im Gegensatz zu herkömmlichen, eher starren Crash Test Puppen bilden diese Computermodelle die Biomechanik des menschlichen Körpers verblüffend genau nach. Sie simulieren das echte Zusammenspiel von Muskeln, Knochen und Gelenken eines Kindes, um die realen Kräfte bei einem Unfall exakt zu messen.
Auch bei Seiten- und Schrägaufprallen, was die zweithäufigste Unfallart darstellt (GDV e. V., 2011), bieten Reboarder genau aus diesem Grund besseren Schutz, da das Kind in jedem Alter sicher innerhalb der tiefen, schützenden Sitzschale bleibt.
Ein großer Pluspunkt im Alltag ist zudem die Fehlertoleranz: Weil der Sitz die Kräfte großflächig aufnimmt und eben nicht allein das Gurtsystem, verzeihen Reboarder kleine Bedienfehler eher. Ob leicht lockere Gurte, dicke Kleidung oder minimale Abweichungen beim Einbau, diese zusätzliche Toleranz sorgt dafür, dass kleine Fehler die Schutzwirkung nicht direkt gefährden.
Untersuchungen der Unfallforschung und unabhängige Crashtests zeigen folglich ein eindeutiges Bild: Reboarder sind konstruktionsbedingt die mit Abstand sicherste Wahl für Babys und heranwachsende Kinder. Dieses biomechanische Prinzip rettet im Ernstfall Leben und verhindert schwere Folgeschäden.
Noch mehr wissenschaftliche Details zur Sicherheit von Reboardern erfährst du beim ADAC >>
Wie sicher sind Reboarder bei einem Heckaufprall?
Neben dem Seitenaufprall beschäftigt viele Eltern in unseren Beratungen die Frage, was bei einem Unfall von hinten passiert. Daten der Verkehrsunfallforschung zeigen hier Entwarnung: Schwere Heckkollisionen spielen im Straßenverkehr eine untergeordnete Rolle, da der absolute Großteil aller folgenschweren Unfälle die Front oder die Seiten des Fahrzeugs betrifft. Wenn es zu einem Heckaufprall kommt, passiert dies meist bei niedrigen Geschwindigkeiten, etwa bei Auffahrunfällen im Stadtverkehr.
Zudem bewegen sich bei einem Heckaufprall beide Fahrzeuge in die gleiche Richtung, was die wirkende Energie physikalisch deutlich verringert. Aber auch in diesem Szenario ist dein Kind im Reboarder bestens geschützt. Der Kopf des Kindes befindet sich konstruktionsbedingt deutlich weiter vom eigentlichen Aufprallpunkt am Fahrzeugheck entfernt als bei einem vorwärtsgerichteten Sitz. Die schützende Knautschzone des Autos wird somit auf der Rückbank maximal ausgenutzt.
Der Blick nach Skandinavien: Ein Vorbild in Sachen Sicherheit
In den skandinavischen Ländern, allen voran in Schweden, haben Reboarder eine jahrzehntelange Tradition. Bereits im Jahr 1967 wurde dort der weltweit erste rückwärtsgerichtete Kindersitz entwickelt, inspiriert von der Raumfahrt, um extreme Kräfte optimal abzufangen. Seit Generationen ist es für schwedische Familien völlig selbstverständlich, Kinder mindestens bis zum vierten Geburtstag rückwärtsgerichtet zu transportieren.
Die skandinavischen Unfallstatistiken liefern den unumstößlichen Beweis für den Erfolg dieses Systems: Im Vergleich zu Ländern, in denen vorwärtsgerichtete Sitze dominieren, ist die Zahl schwer verletzter oder im Straßenverkehr verunglückter Kinder in Schweden verschwindend gering. In einigen Jahren verzeichnete Schweden sogar keinen einzigen tödlichen Unfall eines Kleinkindes im Auto. Die jahrzehntelange schwedische Unfallforschung zeigt deutlich, dass Kinder im Reboarder die mit Abstand höchste Überlebenschance und das geringste Verletzungsrisiko bei einem Crash haben.
Premium-Reboarder von KIND DER STADT
Weil uns die Sicherheit deines Kindes am Herzen liegt, wählen wir das KIND DER STADT Sortiment mit größter Sorgfalt aus. Wir testen die Handhabung im Alltag, prüfen die Materialien auf Herz und Nieren und orientieren uns streng an den aktuellen Bestenlisten von ADAC und Stiftung Warentest. Um noch tiefer in die Materie einzutauchen, haben wir uns sogar schon direkt in den Testzentren führender Hersteller vor Ort von den strengen Crashtests und der kompromisslosen Qualität überzeugen lassen. Nur die besten Kindersitze bekommen einen Platz im Online-Shop und in unseren Läden.
Hier sind drei aktuelle Lieblingsmodelle, die Design, Komfort und höchste Sicherheit perfekt vereinen:
1. BeSafe Beyond2 für Flexibilität auf einem neuen Level
Der norwegische Hersteller BeSafe gehört zu den absoluten Vorreitern der Kindersicherheit und entwickelt seit Jahrzehnten erstklassige Reboarder. Das modulare System BeSafe Beyond setzt völlig neue Maßstäbe in Sachen Langlebigkeit und Komfort. Es ist Teil eines innovativen Rotationssystems, das sich perfekt an das Wachstum deines Kindes anpasst, eine hervorragende Beinfreiheit bietet und sich bequem zur Autotür drehen lässt. Das erleichtert das Hineinsetzen und Anschnallen deines Schatzes ungemein und schont im Alltag den elterlichen Rücken. Dank der hochwertigen Materialien und der optimierten Ruhepositionen reist dein Kind hier wie auf Wolken.
Besonders genial: Das System passt sich genau euren Bedürfnissen an. Es gibt das Modell in zwei Varianten:
- Als reinen Reboarder BeSafe Beyond2 für Eltern, die ihr Kind kompromisslos und ausschließlich rückwärtsgerichtet transportieren möchten.
- Als BeSafe Beyond2 360, der sich flexibel um die eigene Achse drehen lässt und ab einer Körpergröße von mindestens 88 cm optional auch die Nutzung in Fahrtrichtung erlaubt.

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2. Thule Elm und Elm RWF für modulares Design und intuitive Sicherheit
Thule ist weltweit bekannt für Outdoor-Ausrüstung, Kinderwagen und Fahrradanhänger. Mit innovativen Kindersitzen bringt die schwedische Marke ihr geballtes Expertenwissen im Bereich Transportsicherheit nun auch perfekt ins Auto. Das System denkt von Anfang an mit: Die passende Basisstation nutzt du zuerst für die Babyschale Thule Maple und klickst später ganz unkompliziert den Folgesitz auf. Der Sitz besticht durch sein minimalistisches, typisch skandinavisches Design und seine intuitive Bedienung. Die Textilien sind besonders atmungsaktiv, was gerade an warmen Tagen für ein angenehmes Sitzklima im Auto sorgt. Zudem lässt sich das Gurtsystem so präzise einstellen, dass dein Kind zu jeder Zeit optimal und sicher fixiert ist.
Genau wie beim BeSafe-System hast du auch hier die Wahl zwischen zwei Kindersitz-Varianten:
- Als Thule Elm RWF (rearward facing), der sich für den rückenfreundlichen Einstieg komfortabel zur Autotür drehen lässt, aber als reiner Reboarder die kompromisslos sichere Fahrt entgegen der Fahrtrichtung garantiert.
- Als klassischer Thule Elm, der dank des flexiblen Rotationssystems eine vollständige 360-Grad-Drehung ermöglicht und somit später auch in Fahrtrichtung genutzt werden kann.

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3. Axkid One+ 3 als schwedischer Sicherheitschampion
Unser neuestes Familienmitglied bei KIND DER STADT ist die schwedische Marke Axkid. Das Unternehmen aus dem Land der Reboarder-Pioniere verfolgt eine klare Mission: maximale Sicherheit durch rückwärtsgerichtetes Fahren bis ins hohe Kinderalter. Aus dieser tiefen Überzeugung heraus entwickelt der Hersteller auch Modelle wie den Axkid Minikid, die konsequent ausschließlich entgegen der Fahrtrichtung genutzt werden.
Ein durchdachter und empfehlenswerter Begleiter ist der Axkid One+ 3. Er gehört zu den wenigen Modellen auf dem Markt, die ein rückwärtsgerichtetes Fahren von Geburt an bis zu einem Alter von etwa sieben Jahren (40 bis 125 cm Körpergröße) rein über die unkomplizierte ISOFIX-Befestigung ermöglichen. Eine ergonomische Neugeborenen-Einlage schützt hierbei schon die Allerkleinsten ab dem ersten Lebenstag.
Der Sitz punktet mit einem leichten, stabilen Aluminium- und Stahlrahmen sowie einer patentierten, stufenlosen Beinfreiheit: Per Knopfdruck lässt sich der Sitz auf Schienen verschieben. So hat dein Kind immer genau den Platz, den es braucht, während der Beifahrersitz davor flexibel bleibt. Der Axkid One+ 3 lässt sich in unter 30 Sekunden installieren.

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Reboarder-Favoriten im direkten Vergleich
Damit ihr auf einen Blick seht, welcher Kindersitz am besten zu eurer Familie passt, haben wir die wichtigsten Highlights, die Nutzungsdauer und die Zertifizierung unserer Top 3 kompakt für euch zusammengefasst:
| Modell | Besondere Stärken | Nutzungsdauer (Richtwert) | Schwedischer Plus-Test* |
|---|---|---|---|
| BeSafe Beyond2 | Komfortable Drehfunktion, exzellente Ruhepositionen, modularer Aufbau. | Ab ca. 6 Monaten bis ca. 7 Jahre (max. 125 cm) | ✔ (in der RWF-Version)* |
| Thule Elm RWF | Cleanes Design, intuitive Handhabung, hervorragende Textil-Atmungsaktivität. | Ab ca. 6 Monaten bis ca. 4 Jahre (max. 105 cm) | ✔ (in der RWF-Version)* |
| Axkid One+ 3 | Extrem lange ISOFIX-Nutzung, stufenlose Beinfreiheit auf Schienen. | Ab Geburt bis ca. 7 Jahre (max. 125 cm) | ✔ |
* Gut zu wissen: Der schwedische Plus-Test des VTI-Instituts gilt weltweit als der härteste Kindersitz-Test überhaupt. Im Gegensatz zu Standard-Zulassungen misst er mit extrem hoher Aufprallenergie gezielt die lebensgefährlichen Zugkräfte auf den empfindlichen Nacken des Kindes bei einem Frontalcrash. Da diese Grenzwerte so streng sind, können ausschließlich reine Reboarder diesen Test bestehen. Reboarder, die sich auch vorwärtsgerichtet nutzen lassen, erhalten das Siegel genau wie vorwärtsgerichtete Kindersitze konstruktionsbedingt nicht. In ihren reinen, rückwärtsgerichteten Ausführungen tragen unsere drei Favoriten dieses Zertifikat für das höchste Sicherheitsniveau auf dem Markt. Die drehbaren 360-Grad-Varianten bieten jedoch in ihrer rückwärtsgerichteten Nutzung exakt denselben, hervorragenden Schutz.
Diese Tabelle vergleicht die drei Reboarder-Modelle BeSafe Beyond, Thule Elm RWF und Axkid One+ 3 hinsichtlich ihrer Stärken, Nutzungsdauer und dem Bestehen des schwedischen Plus-Tests.
Unser Fazit: Ein Reboarder ist die beste Entscheidung für dein Kind
Die Zahlen der Unfallforschung zeigen ganz deutlich: Rückwärtsgerichtet fährt dein Kind im Auto am sichersten. Ob deine Wahl am Ende auf den BeSafe Beyond 2, den Thule Elm, den Axkid One+ 3 oder ein ganz anderes Modell aus unserem Sortiment fällt, mit einem Reboarder von KIND DER STADT triffst du in jedem Fall eine hervorragende Entscheidung für die maximale Sicherheit deines Schatzes.
Da jedoch jedes Kind anders gebaut ist und nicht jeder Sitz perfekt in jedes Auto passt, ist eine persönliche Beratung Gold wert. Einen Kindersitz wählt man schließlich mit Bedacht und Verantwortung aus. Damit die Entscheidung perfekt zu eurem Leben passt und im Alltag reibungslos funktioniert, unterstützen wir dich bei KIND DER STADT mit echter Expertise, viel Herzblut und unserem exklusiven Premium-Service-Versprechen.
Testen vor Ort: Probesitzen und Einbau-Check
Besuche uns in einem unserer Baby Concept Stores und erlebe unsere Reboarder-Favoriten hautnah. Dein Kind kann bei uns in aller Ruhe probesitzen, während wir gemeinsam die Gurte und Polster anpassen. Unser Experten-Support vor Ort nimmt sich viel Zeit für euch. Besonders praktisch: Wir installieren euren Wunschsitz direkt vor der Ladentür testweise in euer Fahrzeug. So stellen wir sicher, dass der Sitz optimal mit eurer Rückbank harmoniert und alle Mitfahrenden genug Platz haben.
Unser Premium-Service für eure Sorgenfreiheit
Wir begleiten euch weit über den Kauf hinaus. Unser Rundum-sorglos-Paket sorgt dafür, dass ihr immer absolut sicher und mit einem guten Gefühl auf den Straßen unterwegs seid:
- Ready-to-Roll-Service: Vergesst komplizierte Anleitungen. Wir installieren den Kindersitz fachgerecht in eurem Fahrzeug, erklären euch jeden Handgriff und entsorgen den Verpackungsmüll für euch. Ihr nehmt ihn komplett einsatzbereit mit.
- Kostenloser Service-Check: Nach etwa sechs Monaten intensiver Nutzung laden wir euch herzlich zu uns in den Laden ein. Wir kontrollieren die Einstellungen des Kindersitzes und prüfen, ob alles noch optimal mitwächst, um ein dauerhaft sicheres Fahrgefühl zu garantieren.
- Stressfreie Reklamation: Kein Versenden von Fotos, kein langes Warten in Hotlines. Bei einem Defekt oder einer Unklarheit übernehmen wir die komplette Abwicklung direkt mit dem Hersteller für euch.
- Mobilitätsgarantie: Sollte euer Kindersitz einmal zur Überprüfung oder Instandsetzung müssen, lassen wir euch nicht im Stich. Für die Dauer des Austauschs erhaltet ihr von uns ein kostenloses Leihmodell aus unserem Premium-Sortiment.
Die Investition in einen hochwertigen Reboarder schenkt euch unbeschwerte Familienausflüge und das tiefe, beruhigende Gefühl, euer Kind bestmöglich zu schützen. Komm vorbei und lass uns gemeinsam in einem unserer KIND DER STADT Läden den perfekten Begleiter für eure sicheren Wege finden. Wir freuen uns auf dich!
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Das kleine Reboarder-FAQ: Die wichtigsten Fragen im Überblick
Im Laufe einer Kindersitzberatung tauchen immer wieder ähnliche Fragen auf. Das ist völlig normal, denn das Angebot ist groß und die Verunsicherung manchmal hoch. Wir haben die häufigsten Fragen und Vorurteile für dich gesammelt.
Sieht mein Kind im Reboarder überhaupt etwas von der Welt?
Ja, sogar sehr viel! Viele Eltern befürchten, dass der Blick gegen die Rückenlehne langweilig ist. Das Gegenteil ist der Fall. Durch das erhöhte Sitzen im Reboarder und den Ausblick aus dem Heck- und den Seitenfenstern haben Kinder ein wunderbares Panorama. Sie sehen die vorbeiziehende Landschaft viel panoramaartiger und geruhsamer, ohne den optischen Stress, den der Blick durch die Windschutzscheibe manchmal erzeugt.
Wie kann ich mein Kind während der Fahrt sehen?
Das ist eine der häufigsten Sorgen von Eltern, lässt sich aber ganz unkompliziert und sicher lösen. Mit einem speziellen Babyspiegel für das Auto, den du einfach an der Kopfstütze des Rücksitzes befestigst, hast du dein Kind über deinen eigenen Rückspiegel jederzeit perfekt im Blick. So könnt ihr auch während der Fahrt Blickkontakt halten und du siehst sofort, ob dein Schatz friedlich schläft oder wach ist, ohne dich während der Fahrt umdrehen zu müssen.

Wohin mit den Beinen, wenn das Kind größer wird?
Kinder besitzen eine erstaunliche Flexibilität. Was für uns Erwachsene unbequem aussieht, ist für die Kleinen oft völlig gemütlich. Sie winkeln die Beine an, kreuzen sie im Schneidersitz oder legen sie seitlich an der Sitzschale an. Moderne Reboarder bieten zudem eine verstellbare Beinfreiheit, sodass auch ältere Kinder entspannt mitfahren können.
Wird Kindern beim Rückwärtsfahren nicht schneller schlecht?
Das Gleichgewichtsorgan von Babys und Kleinkindern entwickelt sich erst im Laufe der ersten Lebensjahre vollständig. Eine klassische Reiseübelkeit, die durch widersprüchliche Sinnesreize im Gehirn entsteht, tritt meist erst ab einem Alter von etwa vier Jahren auf. Wenn einem Kind im Auto schlecht wird, liegt das selten an der Fahrtrichtung, sondern meist an der allgemeinen Bewegung des Fahrzeugs.
Passt ein Reboarder auch in ein kleines Auto?
In den allermeisten Fällen: Ja. Reboarder sind kompakter, als sie auf den ersten Blick wirken. Modelle mit verstellbarer Beinfreiheit oder kompakter Bauweise lassen sich wunderbar an den Innenraum anpassen. Wir von KIND DER STADT empfehlen vor dem Kauf immer einen Probeeinbau in deinem eigenen Fahrzeug. So gehst du auf Nummer sicher, dass der Sitz optimal passt und alle Mitfahrenden genug Platz haben.

Wie lange muss mein Kind zwingend rückwärtsfahren?
Der Gesetzgeber schreibt nach der neueren i-Size Regelung (ECE R129) vor, dass Kinder bis zu einem Alter von 15 Monaten rückwärtsgerichtet transportiert werden müssen. Experten des ADAC und wir von KIND DER STADT raten jedoch dringend dazu, den Sitz mindestens bis zum 4. Geburtstag (ca. 105 cm Körpergröße) rückwärtsgerichtet zu nutzen. Jeder Monat länger schenkt deinem Kind ein riesiges Plus an Sicherheit.
Ist mein Kind mit 4 Jahren nicht zu groß für einen Reboarder?
Nein, ganz und gar nicht! Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Moderne Reboarder sind genau darauf ausgelegt, Kinder weit über das Kleinkindalter hinaus sicher zu transportieren. Spitzenmodelle wie der Axkid One+ 3 oder der BeSafe Beyond2 bieten eine großzügige Nutzungsdauer bis zu einer Körpergröße von 125 Zentimetern, was etwa einem Alter von sieben Jahren entspricht. Dank tiefen Sitzschalen, verstellbaren Kopfstützen und flexibler Beinfreiheit wachsen diese Sitze ergonomisch mit und bieten auch älteren Kindern optimalen Komfort und Schutz.

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Grafik & Bild © BeSafe, Thule, Axkid
Quellen:
- ADAC Online-Beitrag von Andrea Piechotta, 2026: Reboarder-Kindersitz: Rückwärts sitzen ist sicherer
- BeSafe 2025, Virtual crash test with Q6 dummies, using the ADAC 2024 test pulse, measuring neckforce Beyond 360 FF vs RF
- Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V, Schwerstverletzungen bei Verkehrsunfällen, Forschungsbericht FS 04, 2011
- Volvo Car Corporation – Jakobsson et al. (2013), Compact Child Seat, a concept designed around the user til Volvo Car Corporation / Jakobsson, L. – Rearward Facing Child Seats – Past, Present and Future (2017), review of real-world crash data, biomechanics and rear-facing child safety








